Deine Webseite performt nicht? Dann google sie mal selbst! Der häufigste Grund für wenige Besucher ist nicht, dass sie schlecht aussieht, sondern dass sie schlichtweg nicht gefunden wird. Wenn Deine Seite in den Suchergebnissen nicht auf der ersten Seite landet, hilft das beste Design wenig. Deshalb ist es entscheidend, Webdesign mit SEO von Anfang an zu verbinden. Lies weiter, um zu erfahren, warum das so wichtig ist!
Was genau umfasst Webdesign und was SEO
Um die Frage zu beantworten, ist zunächst spannend, zwischen Mediendesign, Webdesign und Webentwicklung abzugrenzen. Die drei Begriffe werden nämlich oft in einen Topf geworfen, was zu Verwirrung führen kann.
Mediendesign
Der Begriff Mediendesign fasst alle kreativen Disziplinen zusammen, die mit der Gestaltung von Medien für verschiedene Endprodukte zu tun haben. Dazu gehören unter anderem die Gestaltung von Magazincovern und Broschüren, das Design von Plakaten für Außenwerbung, die Erstellung von 3D-Planmodellen in der Architektur sowie das Design von Produktverpackungen. Auch Typografie und Fotografie fallen in den Bereich des Mediendesigns. Neben der Planung und Produktion von physischen Produkten umfasst Mediendesign ebenso die Umsetzung digitaler und interaktiver Projekte.
Webdesign
Fällt der Begriff Webdesign, geht es um die Planung, Umsetzung und Optimierung von Websites. Neben der visuellen Gestaltung spielen die strukturellen und funktionalen Aspekte eine zentrale Rolle. Der Bereich ist heute so umfassend, dass es spezialisierte Ausbildungswege zum UX-Designer (User-Experience-Designer) und UI-Designer (User-Interface-Designer) gibt. Viele Webdesigner arbeiten in Agenturen eng mit diesen Spezialisten zusammen, insbesondere wenn es um die Entwicklung komplexer Webseiten geht.
Webentwicklung
Webentwicklung ist der eigentliche Begriff der rein technischen Planung und Umsetzung von Websites. Da die meisten Webdesigner beziehungsweise Webagenturen jedoch die Webentwicklung und oftmals auch SEO mit abdecken, werden die beiden Begriffe oft als Synonyme wahrgenommen.
SEO
SEO, ausgeschrieben Suchmaschinenoptimierung, ist ein wesentlicher Teil des Online-Marketings und zielt darauf ab, die Sichtbarkeit einer Website in den organischen Suchergebnissen von Google und Co. zu verbessern. Der Google-Algorithmus berücksichtigt eine Vielzahl von Faktoren, um zu entscheiden, welche Seiten relevant sind.
Eine neue Website muss zunächst indexiert werden, bevor andere Kriterien ins Spiel kommen. Ziel ist es, für relevante Suchbegriffe höher zu ranken und so die Auffindbarkeit zu steigern. Websites, die in den oberen Ergebnissen erscheinen, erhalten mehr Klicks und Besucher. Nicht nur Experten wissen: vor allem die ersten fünf Ergebnisse sind entscheidend. Eine gute User-Experience verbessert zudem die Chancen auf eine bessere Platzierung in Google.
Wie hängen Webdesign und SEO zusammen?
Oft kommen Kunden zu mir, die sich nicht erklären können, warum ihre Website nicht die gewünschten Ergebnisse liefert. Dabei haben viele dieser Seiten ein tolles, durchdachtes Design, das wirklich heraussticht. Die Produkte sind erstklassig und deren Präsentation unterscheidet sich deutlich von der Konkurrenz.
Warum hat die Website also fast keine Besucher? Ganz einfach: Die niedrigen Klickzahlen und die schlechte Performance resultieren daraus, dass zwar viel in das Webdesign investiert wurde, aber SEO dabei komplett außen vor blieb. Das führt dazu, dass potenzielle Kunden die Seite einfach nicht finden.
Ein anderer Fall ist, dass in der Webseitenoptimierung an SEO zwar gedacht wurde, das Webdesign und SEO jedoch von zwei verschiedenen Personen, die verständlicherweise unterschiedliche Perspektiven einbringen, umgesetzt wurden. Dabei können dann wichtige Inhalte gelöscht oder Weiterleitungen zugunsten des Designs verändert werden, veraltete Informationen bleiben stehen, und schon sind wir wieder am Anfang. Wie bei einem guten Sport-Team kommt es auch beim Webdesign mit SEO auf das richtige Zusammenspiel an.
Was zeichnet gutes Webdesign aus?
Erinnerst du dich noch an die 90er Jahre, in denen es von Pop-ups und Animationen nur so wimmelte? Dass das nicht mehr gutes Webdesign von heute ist, sind wir uns einig. Heute geht es darum, die Nutzererfahrung so angenehm und auch effektiv wie möglich zu gestalten. Dabei zählt sowohl der erste optische Eindruck als auch diverse andere Faktoren.
Ästhetik und Markenidentität
Die meisten Unternehmen setzen heute auf schlichtes, zeitloses Design. Trends auf Websites zu folgen, sollte mit Vorsicht genossen werden. Wichtiger ist, aus einer klaren Struktur, Inhalt und Design eine Einheit zu bilden. Die Darstellung sollte zur Corporate Identity und den Werten des Unternehmens passen. Man könnte eine Website als digitales Schaufenster oder Visitenkarte bezeichnen. Sie trägt maßgeblich zum Image des Unternehmens bei und sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert.
Responsives Design
Da die meisten Nutzer mit ihrem Smartphone nach Ergebnissen suchen, ist es von großer Bedeutung, eine Website so zu konfigurieren, dass sie auf allen Devices uneingeschränkt bedient werden kann. Auch auf die Ladezeit muss bei responsivem Design geachtet werden. Hier kommt also SEO ins Spiel. Google ist responsives Layout sehr wichtig und fasst in diesem Video zusammen, worauf es für Webdesigner zu achten gilt.
Barrierefreies Nutzererlebnis
Bei der Gestaltung einer Webseite sollte immer die Perspektive des Kunden im Vordergrund stehen. Was ist dem Nutzer wichtig, wenn er eine Seite besucht? Dazu gehört vor allem eine schnelle Ladezeit – denn Besucher verlassen eine Seite oft innerhalb von Sekunden, wenn sie zu langsam ist, besonders wenn sie mobil unterwegs sind. Die Navigation sollte so intuitiv und einfach wie möglich sein, damit der Nutzer schnell findet, was er sucht, und gerne durch die Seite klickt.
Kontaktmöglichkeiten und Call-to-Action
Bleibt ein Kunde auf der Seite, hat Spaß am Durchblättern, empfiehlt sie weiter, kehrt zurück und möchte kaufen – dann ist eine Kontaktmöglichkeit entscheidend. Sie vermittelt Vertrauen und sorgt dafür, dass die Seite als seriös wahrgenommen wird. Nutzer wissen, dass sie bei Fragen einfach Kontakt aufnehmen können. Call-to-Actions, wie gut platzierte Buttons, erhöhen zusätzlich die Conversion-Rate, indem sie den Nutzer zu gewünschten Handlungen führen.
Letztendlich sind wir wieder an unserem wichtigen Punkt des Webdesigns mit SEO angelangt. Eine gut organisierte Seite, benutzerfreundliche Navigation und clever platzierte Inhalte und Suchbegriffe helfen, dass sowohl Google als auch Nutzer sie finden können.
Was zeichnet eine gute SEO aus?
Die meisten bringen SEO mit der Platzierung von gezielten Keywords in Verbindung. Das ist ein Teil der Suchmaschinenoptimierung. Hierbei werden Analysen gefahren, die zeigen, nach welchen Stichwörtern eine bestimmte Zielgruppe sucht. Diese werden sorgfältig in die Webinhalte der Seite integriert, um mehr Besucher auf die Seite zu bekommen.
Darüber hinaus besteht SEO aus noch weiteren Punkten.
Technisches SEO
Gutes SEO sorgt für eine perfekte User-Experience, indem es Faktoren wie schnelle Ladezeiten, eine klare Navigation und eine übersichtliche Sitemap berücksichtigt. Innerhalb des Webdesigns mit SEO müssen technische Details beachtet werden, wie die Auswahl der richtigen Bildformate, aussagekräftige Bilddateinamen und die Verwendung von ALT-Texten. Ebenso wichtig ist es, die robots.txt-Datei zu überprüfen, damit Google alle Inhalte, einschließlich Bilder, problemlos crawlen kann.
Hochwertiger und relevanter Content
„Content first“ ist für Google besonders wichtig, gerade bei internationalen Webauftritten. Beim Webdesign mit SEO sollte das Design immer an die Inhalte angepasst werden. Wenn das Design dem Inhalt untergeordnet wird, besteht die Gefahr, dass visuelle Elemente den Nutzer vom eigentlichen Inhalt ablenken. Das führt zu einer geringeren Klickrate und sorgt dafür, dass die Nutzer kürzer auf der Seite bleiben. Gutes SEO lebt zudem von aktuellen und relevanten Inhalten, die regelmäßig aktualisiert werden, um das Nutzererlebnis und die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen zu verbessern.
On-Page-Optimierung
Der Begriff beschreibt eine Reihe von Vorgehensweisen, die darauf abzielen, die Sichtbarkeit einer Website in Suchmaschinen zu verbessern. So sollten die Inhalte eine klare und gut durchdachte Struktur aufweisen und sowohl interne als auch externe Verlinkungen und Backlinks enthalten. Doch nicht nur die Inhalte der Webseite selbst, sondern auch deren Meta-Beschreibungen können SEO-optimiert werden. Durch diese Maßnahmen kann ein Unternehmen seinen Konkurrenten ein gutes Stück voraus sein und eine bessere Platzierung in Google vorweisen.
Handlungsaufforderungen
Auch bei SEO spielen Handlungsaufforderungen eine wichtige Rolle. Sie sollten an gut sichtbaren Stellen platziert werden und können zu unterschiedlichen Aktionen führen. Diese können direkte Kaufaufforderungen sein, aber auch zu Anmeldungen in ein Kundenportal, zu Punkte-Vorteilen, Gewinnspielen oder Newslettern führen. Sie zeigen dem Nutzer, dass er mit dem Unternehmen interagieren kann, fördern das Vertrauen und steigern die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs.
Die Vorteile eines SEO-optimierten Webdesigns
SEO-optimiertes Webdesign sorgt dafür, dass eine Website gezielt sichtbar wird und Klicks, Conversions sowie letztlich auch Umsatz steigert. Besonders Start-ups und kleine Unternehmen profitieren von dieser Kombination, da sie durch organisches Marketing ohne zusätzliches Investment in Werbeanzeigen schnell an Sichtbarkeit gewinnen können.
Die Vorteile von Webdesign mit SEO im Kurzüberblick
- - Auffindbarkeit/mehr Sichtbarkeit im Netz
- - Einwandfreie Customer Experience
- - Verbesserte Google-Rankingposition
- - Höhere Klickraten
- - Mehr Conversions
- - Kostenersparnis (weniger Ads durch organisches Marketing)
- - Wettbewerbsvorteil
- - Möglichkeit von Analysen und laufenden Optimierungen
- - Langfristiges Kundenwachstum
SEO und Webdesign gehen Hand in Hand
Webdesign und SEO sind zwei Begriffe, die auf dem Papier vielleicht getrennt erscheinen, aber im Zusammenspiel für langfristigen Erfolg im Netz sorgen. Die Website eines Unternehmens ist der erste Eindruck, den ein Kunde von der Marke erhält – und dieser sollte perfekt sein. Mit SEO ziehst du Besucher an und machst deine Seite sichtbar. Und sobald sie auf deiner Seite sind, überzeugt dein Webdesign mit einer ansprechenden Gestaltung und benutzerfreundlicher Struktur. So arbeiten SEO und Webdesign zusammen.
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