Zwei humanoide Figuren, die klar als Webflow und WordPress zu erkennen sind, kämpfen heftig miteinander. Die Webflow-Figur hat ein futuristisches Design mit einem metallischen Körper in Blau- und Lilatönen, leuchtenden, schaltkreisähnlichen Mustern und einem deutlich sichtbaren Webflow-Logo auf der Brust und dem Rücken. Die WordPress-Figur trägt eine traditionelle Rüstung in Dunkelblau und Silber, mit einem gut sichtbaren WordPress-Logo auf dem Schild und der Brustplatte. Während Webflow einen akrobatischen Kick ausführt, hebt WordPress defensiv sein Schild. Der Hintergrund zeigt eine digitale Arena mit schwebenden Neon-Symbolen und einer dunklen, stürmischen Atmosphäre.
CMS
March 23, 2025

Webflow vs. WordPress: Welche Plattform passt besser zu deiner Website?

Stehst du vor der Entscheidung zwischen Webflow und WordPress? In diesem Artikel vergleichen wir die beiden Plattformen, beleuchten ihre Stärken und Schwächen und zeigen dir, welche besser zu deinen individuellen Anforderungen passt.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Webflow ist eine No-Code-Plattform, die sich besonders für kreative Profis eignet, während WordPress als flexibles Open-Source-CMS mehr Anpassungsmöglichkeiten bietet.
  • Die Benutzerfreundlichkeit von Webflow ermöglicht eine einfache Erstellung und Verwaltung von Websites, während WordPress mehr technisches Wissen erfordert.
  • Beide Plattformen haben ihre eigenen Stärken in Design, E-Commerce und SEO, sodass die Wahl von deinen individuellen Anforderungen und technischen Fähigkeiten abhängt.

Webflow vs. WordPress: Die wichtigsten Unterschiede

Webflow wurde 2013 entwickelt, um die Lücke zwischen einfachen Website-Baukästen und klassischen Content-Management-Systemen zu schließen. Die Plattform richtet sich vor allem an Designer und Kreative, die ohne tiefgehende Programmierkenntnisse ansprechende Websites erstellen möchten.

WordPress, ursprünglich 2003 als Blogging-Plattform gestartet, hat sich mittlerweile zum weltweit meistgenutzten Open-Source-CMS entwickelt. Es bietet enorme Flexibilität, eine riesige Auswahl an Plugins und wird von einer starken Community unterstützt.

Die Wahl zwischen Webflow und WordPress hängt von den individuellen Anforderungen deines Website-Projekts ab. Während Webflow mit seiner intuitiven Benutzeroberfläche und visuellen Designfreiheit überzeugt, punktet WordPress mit maximaler Anpassbarkeit und offenen Entwicklungsmöglichkeiten. Beide Plattformen haben ihre eigenen Stärken, und die Entscheidung sollte basierend auf deinen Zielen und technischen Fähigkeiten getroffen werden.

Benutzerfreundlichkeit und Zugänglichkeit

Webflow ermöglicht es Unternehmen, ihre Websites ohne technische Hilfe eigenständig zu verwalten. Dank Drag-and-Drop-Funktion und dem visuellen Editor erfolgt die Gestaltung visuell im WYSIWYG-Format („What You See Is What You Get“), was besonders für kreative Projekte ideal ist.

WordPress hingegen bietet zwar eine grundsätzliche Benutzerfreundlichkeit, erfordert aber mehr technisches Know-how – besonders bei der Ersteinrichtung und individuellen Anpassungen. Während Webflow durch seine intuitive Bedienung überzeugt, bietet WordPress dank Open-Source-Zugang und einer Vielzahl an Plugins mehr Flexibilität.

Gerade im E-Commerce kann dies eine Rolle spielen: Die Einrichtung von WooCommerce in WordPress ist komplexer als die integrierten Shop-Funktionen von Webflow. Letztlich hängt die Wahl davon ab, wie viel technisches Wissen vorhanden ist und welche individuellen Anforderungen die Website erfüllen soll.

Designmöglichkeiten und Anpassungen

Webflow bietet nahezu unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten, insbesondere für Marketing-Websites. Dank der flexiblen Design-Tools und der einfachen Lokalisierung eignet es sich hervorragend für Unternehmen, die mehrsprachige Inhalte verwalten möchten.

WordPress punktet mit einer enormen Anpassungsfähigkeit, vor allem durch seine Vielzahl an Plugins. Dadurch lassen sich Design und Funktionalität individuell erweitern.

Visuelle Gestaltung

Webflow ermöglicht individuelle Layouts und Animationen – ganz ohne Programmierkenntnisse. Mit dem visuellen WYSIWYG-Editor und dem Drag-and-Drop-Editor lassen sich Inhalte, aber auch Layouts, Abstände, Texte und mobile Ansichten intuitiv anpassen. Diese Flexibilität macht Webflow besonders attraktiv für Designer, die kreative und visuell ansprechende Websites erstellen möchten.

WordPress bietet ohne Programmierung hauptsächlich Themes und Baukasten-Plugins – auch als Website Builder bekannt –, was die Gestaltungsfreiheit einschränken kann. Individuelle Anpassungen erfordern oft kostenpflichtige Themes oder Plugins.

Flexibilität und Plugins

WordPress bietet eine riesige Auswahl an Plugins und Themes, mit denen sich nahezu jede Art von Website individuell anpassen lässt. Die Bibliothek umfasst Tausende kostenlose Themes und zahlreiche Erweiterungen, die WordPress äußerst flexibel machen.

Webflow hingegen verzichtet auf klassische Plugins und setzt stattdessen auf API-Integrationen. Als All-in-One-Lösung kombiniert es Design, Hosting und CMS in einer Plattform. Zwar bietet es nicht die gleiche Plugin-Vielfalt wie WordPress, ermöglicht aber durch Drittanbieter-Integrationen dennoch eine hohe Anpassbarkeit.

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Webflow bietet eine benutzerfreundliche, automatisierte SEO-Lösung mit sauberem, semantischem Code, der für schnellere Ladezeiten und ein besseres Suchmaschinen-Ranking sorgt. Integrierte Tools wie XML-Sitemaps und Meta-Tags erleichtern die Optimierung, ohne dass zusätzliche Plugins erforderlich sind – ideal für Nutzer, die eine unkomplizierte SEO-Lösung suchen.

WordPress hingegen ermöglicht durch Plugins wie Yoast SEO eine detaillierte Optimierung. Nutzer können Keywords gezielt anpassen, Metadaten hinzufügen und ihre SEO-Strategie individuell gestalten. Während WordPress ohne Plugins weniger integrierte SEO-Features bietet, ermöglichen die zahlreichen Erweiterungen eine umfassende und anpassbare Optimierung.

Welche Plattform besser geeignet ist, hängt davon ab, ob eine einfache, integrierte SEO-Lösung (Webflow) oder eine tiefgehende, anpassbare Strategie (WordPress) bevorzugt wird.

E-Commerce-Funktionen

Webflow bietet eine integrierte E-Commerce-Lösung, die eine nahtlose Erstellung und Verwaltung von Online-Shops ermöglicht. Dies macht es besonders attraktiv für kleine bis mittelgroße Shops, da keine zusätzlichen Plugins erforderlich sind. Die Kosten variieren je nach Anzahl der angebotenen Produkte.

WordPress setzt für den E-Commerce-Bereich auf Plugins wie WooCommerce, die eine Vielzahl an Anpassungsmöglichkeiten bieten. Dadurch eignet es sich besonders für größere oder individuell gestaltete Online-Shops mit speziellen Anforderungen.

Sicherheitsaspekte

Webflow setzt auf eine geschlossene Infrastruktur, die externen Zugriff auf das Backend verhindert und so das Risiko unbefugter Zugriffe minimiert. Das Hosting umfasst ein kostenloses SSL-Zertifikat und sorgt für eine hohe Betriebszeit, wodurch Webflow eine besonders sichere Wahl für Websites ist.

WordPress erfordert zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, da es anfälliger für Malware und Hacker-Angriffe sein kann. Ein SSL-Zertifikat muss über den Hosting-Anbieter erworben werden, während Webflow es standardmäßig bereitstellt. Das Sicherheitsniveau von WordPress kann jedoch durch Managed Hosting mit DDoS-Schutz und weiteren Schutzmechanismen verbessert werden – allerdings oft gegen zusätzliche Kosten.

Hosting und Performance

Webflow bietet eine optimierte Performance, da alle Features aus einer Hand stammen. Das Hosting läuft über AWS, mit automatischen Updates und einer hohen Betriebszeit, was schnelle Ladezeiten und zuverlässige Leistung gewährleistet – ideal für Unternehmen, die auf eine stabile Website angewiesen sind.

WordPress hingegen kann durch die zahlreichen Plugins und Themes in seiner Performance beeinträchtigt werden. Die Ladegeschwindigkeit hängt stark von der Anzahl und Qualität der installierten Erweiterungen ab.

Beim Hosting bietet WordPress zwei Optionen: Selbsthosting bei einem Anbieter nach Wahl oder Hosting über WordPress selbst. Während dies mehr Flexibilität ermöglicht, erfordert es auch zusätzlichen Wartungsaufwand und Sicherheitsmaßnahmen.

Wartung

Webflow erfordert nur minimalen Wartungsaufwand, da Sicherheitsupdates und Hosting automatisch verwaltet werden. Dadurch bleibt die Website stets aktuell und geschützt – ohne zusätzlichen Zeit- oder Arbeitsaufwand.

WordPress hingegen benötigt regelmäßige manuelle Updates für Plugins und Themes, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden und die Funktionalität zu gewährleisten.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Webflow bietet feste monatliche Kosten, die Hosting und CMS beinhalten – ohne versteckte Gebühren für Plugins. Dies ermöglicht eine klare Kostentransparenz und reduziert den technischen Verwaltungsaufwand. Allerdings können die Abonnements für größere Projekte teurer ausfallen als bei WordPress.

WordPress hingegen ist flexibler in der Preisgestaltung, da die Kosten für Hosting, Themes und Plugins individuell variieren. Dank des Open-Source-Charakters von WordPress lassen sich jedoch maßgeschneiderte Lösungen umsetzen, was das Preis-Leistungs-Verhältnis für viele Nutzer attraktiv macht.

Zielgruppen und Anwendungsfälle

Webflow spricht primär Designer an, die Websites effizient und visuell gestalten wollen, ohne sich mit Code beschäftigen zu müssen. Die benutzerfreundliche Oberfläche erleichtert den Designprozess und macht einen Entwickler oft überflüssig.

Entwickler bevorzugen WordPress, da sie hier tief in den Quellcode eingreifen und individuelle Funktionen erstellen können. Die Plattform bietet maximale Flexibilität für maßgeschneiderte Lösungen, von einfachen Blogs bis hin zu komplexen Webanwendungen.

Webflow vs. WordPress – Welche Plattform passt zu dir?

Sowohl Webflow als auch WordPress sind leistungsstarke Plattformen mit individuellen Stärken. Webflow punktet mit Benutzerfreundlichkeit, visuellem Design und integrierter Sicherheit – ideal für Designer und Kreative, die ohne Programmierkenntnisse professionelle Websites erstellen möchten.

WordPress hingegen überzeugt mit maximaler Flexibilität dank Open-Source-Struktur, unzähligen Plugins und Themes. Es ist die erste Wahl für Entwickler und Nutzer, die maßgeschneiderte Lösungen und umfassende Anpassungsmöglichkeiten suchen.

Die Entscheidung zwischen Webflow und WordPress sollte anhand der individuellen Anforderungen, technischen Fähigkeiten und des Budgets getroffen werden. Beide bieten einzigartige Vorteile – die Wahl hängt davon ab, welche Plattform am besten zu deinem Projekt passt.

Häufig gestellte Fragen

Welche Plattform ist einfacher zu bedienen, Webflow oder WordPress?

Webflow überzeugt mit einem intuitiven visuellen Editor und einer No-Code-Umgebung, die die Website-Gestaltung besonders einfach macht. Im Gegensatz dazu erfordert WordPress mehr technisches Wissen, was die Benutzerfreundlichkeit für Einsteiger einschränken kann.

Kann ich mit Webflow eine mehrsprachige Website erstellen?

Ja, mit Webflow lässt sich eine mehrsprachige Website mühelos umsetzen, da die Plattform eine benutzerfreundliche Lokalisierungsfunktion bietet.

Welche Plattform bietet bessere SEO-Funktionen?

Webflow punktet mit benutzerfreundlichen, integrierten SEO-Tools, während WordPress durch Plugins wie Yoast SEO noch tiefere Optimierungsmöglichkeiten bietet. Welche Plattform besser passt, hängt von deinen individuellen Anforderungen und Kenntnissen ab.

Ist Webflow oder WordPress besser für E-Commerce geeignet?

Webflow ist dank seiner benutzerfreundlichen E-Commerce-Funktionen ideal für Einsteiger, die schnell einen Online-Shop erstellen möchten. WordPress mit WooCommerce bietet hingegen maximale Anpassungsmöglichkeiten, erfordert jedoch technisches Know-how.