Du fragst dich, was ein CMS im Webdesign leisten kann? In diesem Artikel erklären wir dir alles, was du wissen musst. Wir beleuchten die größten Vorteile von Content-Management-Systemen und zeigen dir, welches CMS für wen geeignet ist. Erfahre, wie du mit dem richtigen CMS deine Website erfolgreich umsetzen kannst!
Was ist ein CMS?
CMS steht für Content-Management-System. Es handelt sich dabei um ein onlinebasiertes Verwaltungssystem. Früher wurden diese Software-Tools vor allem für die Bereitstellung, Organisation und Bearbeitung von Daten innerhalb von Unternehmen genutzt.
Heute bieten sie jedoch deutlich mehr Funktionen. Mit einem CMS lassen sich unter anderem Webseiten und E-Commerce-Shops erstellen, veröffentlichen und langfristig verwalten. CMS-Systeme sind die Alternative zur klassischen Programmierung einer Website mit HTML und CSS.
Welche Systeme gibt es und welche eignen sich wofür?
Wer sich für die Erstellung einer Website mit einem CMS entscheidet, profitiert von einer großen Auswahl an Optionen. Die Frage, welches das beste Webdesign-CMS ist, hängt davon ab, was es in deinem Fall können soll. Lass uns einen Blick auf einige der bekanntesten Tools werfen!
WordPress
WordPress ist eines der weltweit beliebtesten Tools auf dem Markt. Ein entscheidender Grund dafür ist das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Grundversion von WordPress ist kostenlos, ebenso wie mehr als 59.000 Plug-ins. Es stehen zahlreiche Designvorlagen zur Auswahl.
Die Handhabung des Systems ist benutzerfreundlich und schnell zu erlernen. Da WordPress ein Open-Source-System ist, profitiert es von einer großen und engagierten Community, die das System kontinuierlich weiterentwickelt. Es eignet sich ebenfalls für die Erstellung von Online-Shops. Früher als reines Blogger-Werkzeug beliebt, eignet sich WordPress heute sowohl für Einsteiger als auch für etablierte Unternehmen.
Joomla
Die Einarbeitung in Joomla wird oft als etwas anspruchsvoller im Vergleich zu WordPress wahrgenommen, aber sobald man sich damit vertraut gemacht hat, ist die Nutzung ebenfalls sehr effizient. Wer zusätzliche Funktionen sucht, kann diese durch kostenpflichtige Erweiterungen ergänzen.
Das Tool bietet eine vielfältige Auswahl an Templates und lässt sich umfangreich erweitern. Auch fortschrittliche Erweiterungen sind zu finden, etwa die Integration von Datenbanken. Joomla eignet sich zwar auch für Einsteiger, ist jedoch besonders für Personen und Unternehmen geeignet, die komplexere Webseitenprojekte planen.
TYPO3
TYPO3 eignet sich für die Erstellung von Websites, E-Commerce-Shops sowie für Anwendungen wie Intranets. Das CMS bietet anspruchsvolle Möglichkeiten, wozu neben den Angeboten im Webdesign etwa diverse Schnittstellenlösungen gehören. Das Tool zeichnet sich durch hohe Flexibilität und Skalierbarkeit aus.
TYPO3 ist ebenfalls eine frei verfügbare Plattform, die besonders für mittelständische Unternehmen bis hin zu großen Konzernen geeignet ist. Von diesem Content-Management-System kann man viel erwarten, muss jedoch den höheren Verwaltungsaufwand mit einkalkulieren.
Webflow
Webflow bietet integrierte Lösungen und kann daher uneingeschränkt als Webdesign-CMS genutzt werden. Besonders geeignet ist es für die Realisierung komplexerer Webseiten und hat günstige Preise im Hosting. Hinsichtlich der Nutzbarkeit zeigt sich auch dieses Tool rundum bedienerfreundlich, benötigt zunächst jedoch etwas Einarbeitungszeit.
Webflow eignet sich sowohl für anspruchsvolle Selbstständige, als auch für mittelständische Firmen, die in kurzer Zeit eine maßgeschneiderte Webseite auf die Beine stellen möchten. Das System ist für Anfänger im Bereich Webdesign geeignet, wer die Grundlagen von HTML und CSS beherrscht, ist hier jedoch im Vorteil.
Drupal
Die Drupal-Community ist beeindruckend, und viele namhafte Firmen sind Mitglied. Das CMS ist sehr anpassungsfähig. Es lässt sich fast jede Internetanwendung damit kreieren, seien es Websites, Apps oder Webapplikationen. Mehrsprachige Internetseiten, Community-Portale oder sogar ganze Social-Networks sind problemlos umsetzbar.
Drupal kann auch auf sogenannten „Stacks“ laufen, bei denen verschiedene Technologien zusammenarbeiten, wie zum Beispiel der LAMP-Stack. Dieser besteht aus Linux, Apache, MySQL und PHP. Diese Stacks bieten die nötige Infrastruktur, um Drupal auszuführen. Dass FinTech-Unternehmen und selbst Regierungen Drupal nutzen, unterstreicht, wie vorteilhaft es für große Unternehmen ist, Privatanwender gehören weniger zur Zielgruppe.
Contao
Contao ist nach wie vor ein „Hidden Gem“ im CMS-Bereich, gewinnt jedoch zunehmend an Popularität. Contao bietet eine diverse Auswahl an modernen Designvorlagen und zeigt Flexibilität. Das Content-Management-System ist grundsätzlich auch für Anfänger in der Webseitenerstellung geeignet, allerdings wird die Integration von Templates oft als etwas komplexer beschrieben als bei anderen klassischen Webdesign-CMS.
Contao eignet sich weniger für Blogger, hat sich jedoch besonders in der Erstellung von responsiven Webseiten bewährt. Vor allem E-Commerce-Anbieter profitieren von den Stärken von Contao in diesem Bereich.
Vorteile von Webdesign mit CMS
Die Beliebtheit von Content-Management-Systemen ist nachvollziehbar. Bieten sie doch diverse Vorteile gegenüber der klassischen Programmierung von Webseiten.
1. Kosteneffizienz
Viele CMS sind in der Grundversion kostenlos und lassen sich bei Bedarf mit kostenpflichtigen Plug-ins und Widgets erweitern. Die Einstellung eines Programmierers ist zunächst auch nicht notwendig.
2. Einfache Bedienbarkeit
Die meisten CMS bieten ein einfaches Interface, das eine Vielzahl an Interaktionen ermöglicht. Tiefgängige IT- oder Programmierkenntnisse sind somit bei einfachen Websites nicht erforderlich.
3. Schnelle Umsetzung
Du möchtest, dass deine Website heute Abend schon steht? Mit den meisten CMS ist das kein Problem – du kannst sofort loslegen. Auch das Überarbeiten von Inhalten funktioniert schnell.
4. Flexibilität
Ein Content-Management-System ermöglicht es, genau die Funktionen auszuwählen, die man benötigt, und auf Unnötiges zu verzichten. Besonders im Webdesign bietet dies große Vorteile, da es eine flexible und maßgeschneiderte Lösung ermöglicht. Außerdem können mehrere Nutzer unabhängig vom Standort auf das Tool gleichzeitig zugreifen.
5. Bessere Sichtbarkeit
Gute Content-Management-Systeme bieten die Möglichkeit, erweiterte SEO-Funktionen zu nutzen, die Ladezeiten zu optimieren und responsives Design zu nutzen. Das verbessert die Sichtbarkeit für potenzielle Kunden sowie auch für Google. Dadurch kann eine verbesserte Google-Rankingposition erzielt werden.
6. Sicherheit
Eine sichere Website ist unentbehrlich. Im Fall eines CMS werden die regelmäßigen Sicherheitsupdates vom Provider beziehungsweise der CMS-Community bereitgestellt.
Speckmann Webdesign als dein Partner im Bereich CMS
Content-Management-Systeme bieten sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen eine einfache und flexible Lösung, um Webseiten zu erstellen und zu verwalten. Auch im Bereich Webdesign punkten sie mit modernen und flexiblen Angeboten. Die benötigten Funktionen können individuell ausgewählt und bei Bedarf jederzeit angepasst werden – ganz ohne tiefgehende technische Kenntnisse.
Du möchtest dein CMS-Webprojekt umsetzen, aber benötigst Unterstützung? Ich helfe dir dabei, dein Projekt schnell und erfolgreich zu realisieren. Mein Fokus liegt darauf, sicherzustellen, dass deine Zielgruppe sofort auf dich aufmerksam wird und du deinen Mitbewerbern stets einen Schritt voraus bist. Ich begleite dich von Anfang an. Erfahre mehr über meine Leistungen oder melde dich für ein kostenloses Beratungsgespräch an.